21 Prozent der 13- bis 17-Jährigen fühlen sich einsam trotz ständiger Erreichbarkeit auf dem Handy. Das neue ELTERNforum der KED geht der Frage nach: Wie passt das zusammen, und was hilft wirklich?
Ein kurzer Blick aufs Handy, Scrollen, ständiger Kontakt in eine Welt, die nie offline geht – und trotzdem das Gefühl: Ich gehör nicht wirklich dazu. Genau darum geht’s im neuen Heft „Dazugehören“ der Katholischen Elternschaft Deutschlands.
Einsamkeit ist kein Makel, sondern ein Alarmsignal. Psychologin Susanne Bücker vergleicht es im Interview mit Durst: Ignoriert man das Gefühl zu lange, wird’s ungesund. Schlafprobleme, schlechtere Noten, weniger Resilienz sind die Folgen. Und: Einsamkeit hat viele Gesichter.
Ein Schulhof als Blaupause. An der Sankt-Mauritius-Schule in Halle standen die Schüler:innen irgendwann nur noch schweigend rum, Blick aufs Display. Die Schulleiterin hat nicht mit Handyverboten reagiert, sondern mit festen Gesprächskreisen und selbstgebauten „Handygaragen“. Läuft: Es wird in den Pausen wieder geredet, wieder gespielt.
Und das Ganze hat auch politische Sprengkraft: Studien zeigen, einsame Jugendliche glauben eher an Verschwörungstheorien und finden autoritäre Ideen okay. Kein Wunder, dass die KED das Thema mit ihrem Demokratie-Schwerpunkt verknüpft.
Praxis satt von Mona Oellers. Unsere Kundin und cooldown®-Gründerin liefert im Heft einen der längsten Beiträge, kompakt und alltagstauglich: von Buddy-Systemen und offenen Pausenräumen bis zur Komplimente-Wand. Ihre Botschaft: Einsamkeit ist kein Zustand, dem man hilflos ausgeliefert ist – Lehrer und Eltern können aktiv etwas dagegen unternehmen.
Das Heft findet man hier in der digitalen Bibliothek der Katholischen Elternschaft.





