Sie ist selten geworden und doch ein echtes Natur-Highlight: die Wechselkröte. Mit ihrer grünlich-grau gefleckten Haut und den melodisch-trillernden Rufen der Männchen fällt sie während der Paarungszeit auf charmante Weise auf.
Im Kreis Düren gehört sie zu den besonders gefährdeten Arten. Die kleine Spezialistin liebt warme, offene Lebensräume mit flachen, temporären Gewässern – Bedingungen, die heute leider oft nur noch in Kies- und Sandgruben, auf Brachen oder anderen dynamischen Offenlandflächen zu finden sind. Schon kleine Veränderungen wie dichter Bewuchs oder dauerhaft wasserführende Tümpel können dazu führen, dass sie einen Standort wieder verlässt.
Die Biologische Station im Kreis Düren setzt sich deshalb aktiv dafür ein, geeignete Lebensräume zu erhalten und neue zu schaffen. Gerade scheinbar karge Flächen sind oft wahre Rückzugsorte – nicht nur für die Wechselkröte, sondern für viele seltene Tier- und Pflanzenarten.
Um auf die Bedürfnisse der Wechselkröte aufmerksam zu machen, gibt es jetzt einen kompakten Flyer in zwei Versionen: eine für Kommunen und Betriebe mit Tipps für größere Flächen, und eine Version für Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, die zeigt, wie man auch im eigenen Garten kleine Lebensräume schaffen kann.
Wenn die Lebensräume stimmen, bringt das charakteristische Trillern der Wechselkröte ein Stück ursprüngliche Natur zurück – und sorgt garantiert für Aufmerksamkeit!





